Wir wollen, dass die EU in die Jugend Europas investiert. Millionen junger Menschen mangelt es heute an Zugang zu Bildung und beruflichen Möglichkeiten. Dieses Versagen stellt ein Risiko für die Zukunft Europas dar.

Wir werden dafür kämpfen, das Vertrauen der Jugendlichen in das europäische Projekt wiederherzustellen, indem wir ihre Möglichkeiten hinsichtlich Reisen, Studium, Arbeit und der Partizipation an der europäischen Demokratie erweitern

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#DeinEuropa

Wir wollen einen Plan für ein besser abgestimmtes gesamteuropäisches Bildungssystem erarbeiten, das die Unterschiede der verschiedenen Bildungssysteme in den Mitgliedsstaaten respektiert. Der Plan soll folgende Eckpunkte respektieren:

  1. Neue Solidaritätsfonds sollen in öffentliche Bildungssysteme investieren und dadurch zu einer Angleichung des Bildungsstands in Europa beitragen
  2. Jede schulische Ausbildung, ob auf Gymnasial- oder Hochschulniveau, soll einen Abschluss garantieren, der auf Basis eines gemeinsamen europäischen Rahmenwerks automatisch anerkannt wird
  3. Für Universitäten sollen öffentliche Mittel auf der Grundlage von akademischen Projekten vergeben, anstatt das „Publish or Perish“- (Publiziere oder verschwinde-)Prinzip zu verfolgen
  4. Professoren sollen beim interuniversitären Austausch unterstützt werden, um den akademischen Dialog zwischen den europäischen Universitäten zu fördern
  5. Zeugnisse und Qualifikationen sollen leichter von Universitäten und Bildungssystemen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.

Wir werden uns für ein universelles Erasmus-Programm einsetzen, zu dem jeder europäische Jugendliche Zugang hat. Damit es einfacher wird, daran teilzunehmen, werden wir das Budget dafür aufstocken.

Wir wollen außerdem ein neues politisches Bildungsprogramm einführen, das junge Menschen ermutigt, an internationalen Projekten aktiv teilzunehmen.

Unser Ziel ist es, über den bisherigen Fokus des Erasmus-Programms auf vermarktbare Fähigkeiten hinauszugehen und eine gesamteuropäische Jugendbewegung zu unterstützen.

Das Youth Guarantee-Programm der EU hat zahlreiche junge Menschen dabei unterstützt, Fähigkeiten zu erwerben und ins Arbeitsleben einzusteigen. Trotzdem haben viele noch keinen Zugang zu Ausbildung oder angemessener Arbeit.

Wir schlagen vor, dieses Programm zu stärken. Wir fordern höhere Investitionsraten in allen Mitgliedsländern, um den Zugang zu Ausbildung und sinnstiftender Arbeit zu verbessern.

Wir wollen außerdem eine bessere Kontrolle über Arbeitsplätze, die durch das Youth GuaranteeProgramm vermittelt werden, um sicherzustellen, dass die Arbeitsplätze nicht nur angemessen sind, sondern auch Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Wir werden uns direkt mit Jugendorganisationen abstimmen, um dieses verbesserte Youth-Guarantee-Programm auf den Weg zu bringen und sie dabei unterstützen, ihre eigenen Projekte aufzusetzen.

Wir schlagen die Schaffung eines europäischen Lehrstellen-Abkommens vor, der jungen Arbeitnehmenden größere Mobilität auch bei Ausbildungsstellen im Ausland ermöglicht. Der gemeinsame Vertrag wird in allen Ländern der europäischen Union Geltung haben, so dass junge Menschen in jedem Unternehmen eine Lehre absolvieren können, das in der EU ansässig ist.

Wir werden gegen die Ausbeutung von Jugendlichen vorgehen. Wir fordern ein Ende sowohl unbezahlter als auch unterbezahlter Praktika, die den gesetzlichen Mindestlohn unterschreiten. Wir werden die Gründung von Jugendorganisationen innerhalb der länderübergreifenden Arbeitnehmerkommission unterstützen, die für die Anliegen junger Arbeitnehmer*innen eintreten können.

Wir schlagen die Schaffung eines europäischen Lehrstellen-Abkommens vor, der jungen Arbeitnehmenden größere Mobilität auch bei Ausbildungsstellen im Ausland ermöglicht. Der gemeinsame Vertrag wird in allen Ländern der europäischen Union Geltung haben, so dass junge Menschen in jedem Unternehmen eine Lehre absolvieren können, das in der EU ansässig ist.

Europäer haben eine gemeinsame Geschichte und sie verdient einen besonderen Platz in unserem Bildungssystem. Wir schlagen vor, für die Schulkinder der Grund- und Sekundarstufe aller europäischen Länder ein neues Schulfach über die Geschichte Europas einzuführen. Es soll Schulen anregen, Bewusstsein für Themen zu schaffen, die unsere gemeinsame Geschichte betreffen.

Die Stimme der Jugend wird in der heutigen Europapolitik nur selten gehört: Nur wenige engagieren sich politisch und noch weniger finden einen Platz an den Verhandlungstischen.

Wir werden uns deshalb für eine Jugendquote auf allen Verwaltungsebenen der EU einsetzen. Darüber hinaus werden wir den „Strukturierten Dialog” (seit 2007 von der EU umgesetzt) radikal ausbauen. Er soll künftig auch Gruppen erreichen, die traditionell nur begrenzten Zugang zu EU-Institutionen hatten.

In diesem Zusammenhang werden wir die Entwicklung neuer digitaler Plattformen anstoßen, damit sich auch jene jungen Menschen einbringen können, die keine Möglichkeit haben, persönlich teilzunehmen. Die Jugend wird Europas Institutionen erben, deshalb muss sie sie auch mitgestalten können.

Unsere Themen

Das vollständige Programm als PDF gibt es hier.