Michael Fromm

In Gedenken an unseren Europawahl-Kandidaten, Mitglied des DiEM25-Bundeskollektivs und Parteifreund Michael Fromm (16.6.1954 - 13.4.2019)

Ich lernte Michael 2017 durch seine Arbeit im damaligen Bundeskollektiv kennen. Wir teilten nicht immer dieselben Ansichten, aber für seine Überzeugung, Beharrlichkeit und Klarheit musste und werde ich ihn immer respektieren.
Nicht einmal vor drei Wochen planten wir im jetzigen Bundeskollektiv gemeinsam unser Vision-Weekend, dem Du voller Zuversicht entgegenblicktest. Die Vision lebt fort und Du in ihr, ruhe in Frieden, Michael!

„Hark, now hear the sailors cry, smell the sea and feel the sky, let your soul and spirit fly, into the mystic“.
Sören Altstaedt

Mit Michael verlieren wir eine starke und bestimmte Person in unseren Reihen. Michael kam es nicht darauf an allen in seiner Meinung zu gefallen, sondern vertrat seine Position mit starkem Willen – wenn nötig auch gegen Widerstand. Den regelmäßigen politischen Austausch mit ihm alleine oder in größerer Runde werde ich vermissen. Durch seinen Hintergrund in der gewerkschaftlichen und vorherigen Parteiarbeit verfügte er über große Expertise, die er in unsere Diskussionen mit Kraft einfließen ließ. Am Ende war er durch seine Krankheit leider sehr mitgenommen. Er hat sich aber mit aller Kraft darum bemüht, sich auch in Zeiten schwerer Krankheit noch produktiv einzubringen. Es war Michaels großen Anliegen DEMOKRATIE IN EUROPA im Europaparlament zu sehen. Ich hoffe, dass wir ihm diesen Wunsch erfüllen können.
Jasper Finkeldey

Michael und ich waren Wegbegleiter seitdem wir gemeinsam am 02.06.2018 in den Vorstand von DEMOKRATIE IN EUROPA gewählt wurden. Michael, der die Parteigründung mit vorbereitet hat und eine anerkannte Persönlichkeit bei DiEM25 war, machte uns Neulingen die Integration einfach. Michael war länger politisch aktiv als viele von uns auf der Welt sind – es war nicht selbstverständlich, dass er unsere Sichtweisen trotzdem ernst nahm.
Oft beurteilten Michael und ich politische Situationen unterschiedlich: Michaels Sichtweisen waren geprägt durch seine jahrzehntelange Erfahrung aus der Parteiarbeit in der SPD, als Gewerkschaftsfunktionär und Coach. Durch diese Erfahrung konnte Michael auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf behalten – er ließ stets Weitsicht walten und behielt das große Ganze im Blick. Und obwohl sich Michael in politischen Fragen nicht die Butter vom Brot nehmen ließ war er gleichermaßen im persönlichen Kontakt ein warmherziger und wertschätzender Mensch, mit dem man lachen und Freude haben konnte. Mitten in Michaels Optimismus seine Krankheit überwinden und uns bald wieder unterstützen zu können ist er nun von uns gegangen. Mit unserem Engagement für ein besseres Europa gedenken wir nun auch ihm.
Thomas Geiseler

Michael habe ich im Sommer 2017 kennen gelernt, als wir beide erst seit kurzem bei DiEM25 aktiv waren. In Passau nahm er als Workshop-Moderator an einer Veranstaltung teil, die ich dort mitorganisiert hatte. Ich kann mich gut erinnern, wie wir gemeinsam auf der Wiese vor der Universität am Inn saßen. Ein intensives gemeinsames Jahr hatten wir dann im Bundeskollektiv. Über das “Wie” waren wir uns nicht immer einig, aber für das “Was” kämpften wir stets Seite an Seite. Ich habe tiefen Respekt davor, mit welcher Überzeugung und Willensstärke Michael für unsere Vision eines demokratischen und gerechten Europas eingetreten ist. Wenn ich mich in Zukunft für diese Ziele einsetze, tue ich das auch für und in Gedenken an ihn.
Fabian Kors

Zum ersten Mal lernte ich Michael bei dem deutschlandweiten DSC Treffen in Frankfurt kennen. Damals wussten wir noch nicht, das wir schon kurze Zeit später im ersten, gewählten Bundeskollektiv zusammen arbeiten würden. Dort lernte ich Ihn sowohl politisch als auch menschlich viel näher kennen. Wir schienen ein starkes Interesse daran zu haben die persönlichen Perspektiven des jeweils anderen zu verstehen. So telefonierten wir auch regelmäßig miteinander und tauschten uns so auch mit zunehmender Zeit über ganz persönliche Dinge aus. Unseres letztes Telefonat, Ende Februar, gab mir Hoffnung auf eine Genesung, nach einer schwierigen Zeit die er und seine Familie durchliefen. Er klang geschwächt, aber seine Entschlossenheit, Offenheit und sein Optimismus waren deutlich spürbar. Diese Eigenschaften, sowie seine Warmherzigkeit und sein Engagement, zeichneten Ihn über unsere gesamte Bekanntschaft hinweg aus und so werde ich Ihn auch in Erinnerung behalten. Michaels Tod macht mich traurig. Mein Beilied der Familie, Freunden und Wegbegleitern von Michael.
Alexander Nitschke

Michael lernte ich bei einem persönlichen Treffen in Köln kennen, kurz nachdem er angefangen hatte sich mit DiEM25 zu beschäftigen. Seitdem hat Michael viel Zeit mit seinem politischen Engagement verbracht und stets versucht uns an seiner Geduld und Erfahrung teilhaben zu lassen. Bis zuletzt glaubte ich, dass Michael seine Krankheit besiegen und den Wahlkampf führen könnte auf den er so lange hingearbeitet hat.
Auch wenn Michael jetzt von uns gegangen ist, geschieht es in dem Wissen, dass er es trotz seiner Krankheit geschafft hat, sich noch einen letzten Lebenstraum zu erfüllen.
Robin Scheben

Im schönen Passau im August 2017 begegnete ich Michael zum ersten Mal anlässlich eines DiEM-Events. Es herrschte eine gegenseitige Neugierde bezüglich unserer gemeinsamen politischen Ambitionen. Er erzählte von Wuppertal und was er für die Menschen dort erreichen möchte, wie er ihnen Europa politisch näher bringen möchte. Dann, ein weiteres Treffen in Kassel. Er begrüßte mich mit “Hey brother” und lachte mich jugendlich an. Als würden wir uns bereits Jahre kennen, umarmten wir uns. Wöchentlich tauschten wir uns nun über viele Monate aus. Auch als Michael im Krankenhaus lag. Während dieser Zeit waren unsere Gespräche nicht nur politisch. Vielmehr gegenseitige Ratschläge und Glückwünsche. Michaels Tod macht mich sehr traurig. Mein herzliches Beileid der Familie und Michaels Begleitern.
Dominik Schlett

Ich hatte das Glück mit Michael im Gründungsvorstand von DEMOKRATIE IN EUROPA zusammenzuarbeiten und habe seinen Einsatz, seine Sachkenntnis und seine Stärke sehr geschätzt. Noch Anfang April haben wir über seine zukünftige Arbeit im Bundeskollektiv von DiEM25 gesprochen und er hat voller Tatendrang in die Zukunft geschaut. Für mich ist Michael eine Inspiration zu kämpfen und weiterzumachen. Mit ihm hat DiEM25 ein wichtiges Mitglied und Europawahl-Kandidaten verloren.
David Schwertgen

Lieber Michael, wir haben uns nicht lange gekannt, erst ein paar Monate, und leider hatten wir zu wenig Zeit uns noch besser kennenzulernen. Das bedauere ich sehr. Das letzte Mal als wir gechattet haben vor 4 Wochen, hast du mir noch erzählt, dass du “nen Lagerkoller” hast und gerne in der Presse wieder aktiver mitarbeiten wollen würdest. Du hast soviel Stärke und Kraft ausgestrahlt. Du warst mit deiner emphatischen Art und deinem fröhlichen Wesen eine Bereicherung für mich und für die gesamte Presseabteilung. Du wirst uns fehlen!
Claudia Trapp

Die Nachricht von Michaels Krankheit und seinem Versterben hat mich sehr getroffen. Ich habe mit Michael in Frankfurt bei der Gründungsveranstaltung von DEMOKRATIE IN EUROPA gesprochen und habe mich sehr gefreut zu hören, dass auch für jemanden mit langjährigen politischen Erfahrungen DiEM25 etwas Neuartiges und Hoffnungsvolles darstellt. Zuletzt hatte ich erwartet, dass er mit uns im Bundeskollektiv arbeitet und gesundheitlich wieder auf die Beine kommt. In diesem ganzen Trubel um Bewegungen, Wahlen, Hoffnungen und Enttäuschungen halten wir einen Moment inne und führen auch in Andenken den Kampf für Gerechtigkeit weiter.
Janina Urban

Michael war immer ein treuer Kamerad und Mitstreiter. Ich vermisse ihn und seine strategische Sicht gepaart mit seiner angenehmen Persönlichkeit schon länger. Leider war es ihm verwehrt den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Möge seine Expertise, wichtiger noch aber seine ruhige sachliche Art, in der Sache aber auch mitunter harte klare Denkweise auch zukünftig bei uns sein.
Stefan Vardopoulos

Michael habe ich erst Ende 2017 in Frankfurt kennengelernt und wir haben für DiEM25 im Jahr danach einige Tage in Belgrad bei der DiEM25-Academy gemeinsam mit vielen – vor allem auch jungen – engagierten Europäern verbracht. Eigentlich haben wir beide wenig über Politik geredet. Man hat sich in der fremden, neuen Stadt einfach immer wieder geholfen und begleitet und so habe ich letzten Sommer einen warmherzigen Michael erlebt, der einfach für einen da war. Ich bin sehr traurig, dass er nicht mehr mit uns sein kann und hoffe es verwirklichen sich durch unsere Arbeit noch viele der guten Ziele, für die er sich so leidenschaftlich eingesetzt hat.
Natascha Wolf

In Gedenken an Michael Fromm bitten wir um eine Spende an die “Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.”, IBAN: DE34 3016 0213 0555 5555 55, Stichwort: Michael Fromm
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